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Wichtige politische Themen:
80er - Unsichtbarkeit von Lesben, Lesben-Hetera-Konflikt, Avantgardefrage,
Separatismusformen, (Bi-)Sexualität, Gewalt gegen Frauen/Lesben, Kriminalisierung, § 218,
Häuserkampf, Anti-Apartheid, Anti-Krieg, Anti-AKW, Gen- und Reproduktionstechnologien,
Imperialismus, Internationalismus, SM und Blümchensex, der Kampf um die Dildos
90er: unter dem verstärkte lesbisch-schwule Zusammenarbeit sowie queere Politik
kennzeichnet sind, entwickelten sich bis heute anhaltende Debatten insbesondere um Rassismus,
Antisemitismus, Behindertenfeindlichkeit, Gewalt in lesbischen Beziehungen, Transgender
und Transsexualität.
CSD: die Crew um Olderdissen – lesbische CSD Aktionistinnen 1987 bis heute! Themen Ost:Wehrdienstgesetz in der DDR und die Folgen; Lesben und Öffentlichkeit?; Verhältnis Kirche und Homosexualität; Die Lik - Lesben in der Kirche; Strafverfolgungen in Berlin-Ost;In der Mitte der Gesellschaft ankommen? Der SVD wird LSVD;
Der Kampf um die Homoehe (90er) und die Einwände lesbischer Aktivistinnen,
Lebenspartnerschaftsgesetz,
Wirtschaftsweiber e.V.,
Referat für gleichgeschlechtliche Lebensweisen „Der Zauber des Anfangs“Die Anfänge der politischen Aktivitäten lesbischer Frauen in der Berliner HAW, die Trennung von den schwulen Männern und Gründung des LAZ, die Anfänge der Gruppe L74, die ersten Lesbenpfingsttreffen, der Itzehoer Strafprozeß (1973/74) gegen das lesbische Paar Judy Anderson und Marion Ihns und die ironische Reminiszenzen beim „Fossilentreffen“ im Juni 2006 in dem mehr als 300 lesbische Frauen der ersten Stunde zu einer großen Party zusammen kamen, die Flying Lesbians und ihr Bühnenrevival im Herbst 2007.
... die erste Frauenkneipe Blocksberg die Galerie andere Zeichen schreckliche Bücher wie Häutungen, Sita ... Regenbogenfamilien und politische Situation in Deutschland und ÖsterreichObwohl das Lebenspartnerschaftsgesetz in Deutschland ein „kleines Sorgerecht“ vorsieht, ist die Situation lesbischer oder schwuler Elternpaare (Regenbogenfamilien) von Normalität noch weit entfernt. Zur Versachlichung der Debatte trägt sicherlich bei, dass Bundespräsident Horst Köhler im Januar 2006 gleichgeschlechtliche Familien als normale Familienform unter anderen genannt hat,[12] dennoch spielt der alltägliche Kampf um Akzeptanz noch eine erhebliche Rolle. Einen ersten Überblick zum Thema gibt die Dokumentation der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport. Nicht zuletzt durch das Lebenspartnerschaftsgesetz treten in der öffentlichen Diskussion pragmatische Fragen (z.&xnbsp;B. steuerrechtliche Bedingungen, Adoptionsrecht) in den Vordergrund. In Österreich ist die Situation im Vergleich zu Deutschland nicht ansatzweise so entspannt: In Wien können lesbische Frauen in den Mietvertrag eintreten und haben auch sonst einige Möglichkeiten, bundesweit allerdings sind eingetragende Partnerschaften nicht vorgesehen. Sie sind zwar Teil einer öffentlichen Diskussion, jedoch lehnen die konservativen Parteien ÖVP, FPÖ und die Kleinpartei BZÖ eine Öffnung der Ehe völlig ab. Auch die Schaffung einer eingetragenen Partnerschaft wird von FPÖ und BZÖ völlig abgelehnt. Die ÖVP will sie nach den im Herbst 2007 zu Ende gegangenen Perspektivgruppen laut Aussagen führender Parteimitglieder umsetzen, auch wenn andere Parteimitglieder gegenteiliges signalisiert hatten. Schon länger waren PolitkerInnen wie zum Beispiel Andrea Kdolsky (ÖVP) und Karin Gastinger (ehemals BZÖ) für die Eingetragene Partnerschaft. Die SPÖ und die Grünen setzen sich für Gleichberechtigung ein und haben auch eigene Homosexuellenorganisationen: Sozialdemokratie & Homosexualität und Grüne Andersrum. Lesbische Lebensweisen im AlterLesbische Lebensweisen im Alter spiegeln nur in Teilen die Herausforderungen wieder, die andere – heterosexuelle oder auch schwule – Gruppen kennen. Zu beiden anderen Gruppen gibt es erhebliche Unterschiede. Was möglicherweise in jüngeren Jahren als Vorteil wahrgenommen wurde, Unauffälligkeit, verkehrt sich dann in einen Nachteil, wenn es darum geht, in einer streng normierten Welt wie der einer stationären Altenpflegeeinrichtung wahrgenommen und ernst genommen zu werden. Dazu kommt, dass viele Frauen erst spät im Leben merken, dass sie lesbisch sind oder sich erst spät im Leben dazu bekennen. Ihnen fehlt im Alter oft das akzeptierende soziale und familiäre Umfeld. Hinzu kommt die allgemein geringe Sichtbarkeit älterer lesbischer Frauen in Film, Fernsehen, Politik, Kultur und Literatur, die dazu führt, dass es kaum Rollenvorbilder gibt. Erst langsam kommen ältere Lesben aus ihrer Unsichtbarkeit heraus. Veranstaltet von der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport fand 2002 eine Fachtagung zum Thema Anders sein und älter werden - Lesben und Schwule im Alter statt, die mit der Studie Älter werden - Ältere Lesben und Schwule in Berlin ausführlich dokumentiert wurde. Für Schleswig-Holstein hat die Psychosoziale Frauenberatungsstelle Donna Klara 2004 einen Bericht Lesben und Alter erstellt, der auch Handlungsempfehlungen enthält. ![]() ![]()
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